Ratgeber


Gesundbaden in der heimischen Wanne

Gesundbaden in der heimischen Wanne

Ob mit oder ohne Zusatz
Baden tut Seele und Körper gut — das wussten schon die alten Römer. Doch leider ist nicht Jedem der regelmäßige Gang in die Therme vergönnt. Gut, wer eine eigene Wanne hat. Denn auch im heimischen Badezimmer lässt sich gegen so manche Beschwerden anbaden. Ob mit purem Wasser, Salz oder Moor, Badezusätzen oder Strom: Lesen Sie in unserem Ratgeber, wie Wanne und Waschbecken die Gesundheit fördern können.
  • Wasser ist zum Baden da

    Schon Wasser allein ist für gesundheitsfördernde Anwendungen wie gemacht. Und dabei ist in vielen Fällen nicht einmal eine Badewanne erforderlich: Kännchen, Schüsseln oder Eimer reichen vollauf. Ob Schlafstörungen, Müdigkeit oder schwere Beine, es lohnt sich, die Wasserbehandlungen einmal auszuprobieren.

    • Wechselbad. Wer ständig unter kalten Füßen leidet, Krampfadern hat oder einfach nur Durchblutung und Immunsystem stärken möchte, sollte regelmäßig Wechselbäder machen. Dazu taucht man die Füße abwechselnd je 20 Sekunden lang in 36 bis 38 ° warmes und 12 bis 20° kaltes Wasser. Das Wechselspiel ist zwei bis dreimal zu wiederholen, aufgehört wird mit dem kalten Fußbad. Wichtig: Für Menschen mit Gefäßerkrankung wie z. B. dem Raynaud-Syndrom oder Thrombosen sind solche Wechselbäder nicht geeignet.
    • Armbad. Das Armbad empfahl schon der berühmte Hydrotherapeut Sebastian Kneipp zur Belebung. Es ist ebenfalls ganz einfach: Abwechselnd für je 30 Sekunden den rechten und den linken Arm in ein Waschbecken mit kaltem Leitungswassser tauchen und schon ist man wieder munter.
    • Gesichtsbad. Auch das Gesichtsbad hilft bei Müdigkeit, Erschöpfung und manchmal sogar bei Kopfschmerzen. Dazu gießt man mit sanftem Strahl aus einem Kännchen oder einem Schlauch kühles Wasser über das Gesicht, zunächst an der rechten Schläfe, dann kreisförmig um das Gesicht herum bis zur Stirn.
    • Kniegüsse. Venenprobleme? Dann empfehlen Badeärzt*innen gerne venenstärkende Kniegüsse. Dabei führt man einen druckarmen Strahl über die Zehen des rechten Fußes, dreimal über den Fußrücken bis eine Handbreit über die Kniekehle und dann innen am Unterschenkel zurück zum Fuß. Das Gleiche wird am linken Bein wiederholt. Danach das Wasser abstreifen und das Bein an der Luft trocknen lassen.

    Wohltuend und pflegend: Das Fußbad

    Warme Fußbäder beleben nach einem anstrengenden Tag auf den Beinen. Regelmäßig abends angewendet, helfen sie so manchem auch beim Einschlafen. Zusätzlich haben Fußbäder einen pflegenden Effekt, weil sie etwa durch die Zugabe von Harnstoff (zum Beispiel Urea 15% helfen, die Haut auch nach dem Bad feucht zu halten. Zudem erleichtern sie eine anschließende Fußpflege, weil sie die Hornhaut aufweichen. Dieser Effekt wird unterstützt durch Produkte wie Efasit Classic Vital Fußbad, Alkileine® Fußbadesalz oder Allgäuer Latschenkiefer® Hornhaut reduzierendes Fußbad.

    Tipp: Wer nach jedem Fußbad vorsichtig die Hornhaut mit Fußhobel oder Bimsstein entfernt, entwickelt seltener unangenehme Druckschwielen oder Hühneraugen an den Füßen.

    Das Vollbad

    Ein warmes Wannenbad ist für die meisten Menschen ein Genuss. Dennoch ist es nicht für alle geeignet: schon bei 36°C belastet ein Vollbad den Organismus. Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Thrombosen sollten das Baden deshalb vorher mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt abklären. Neigt man zu Schwindel, ist Baden nur zu empfehlen, wenn jemand in der Nähe weilt und bei Problemen behilflich sein kann. Wer in die Wanne darf, profitiert darin nicht nur von der Wärme. Mit den richtigen Zusätzen kann das warme Wasser noch viel mehr:

    • Erkältungsbad. Sobald sich das erste Frösteln, Halskratzen und Nasekribbeln bemerkbar macht, steigen viele erst einmal in ein Erkältungsbad. Ob Eukalyptusöl, Campher, Sternanisöl oder Thymian — die ätherischen Öle putzen die Atemwege frei und entspannen nebenbei die Muskeln. Das Bad sollte nicht wärmer sein als 32 bis 38° C und nicht länger dauern als 20 Minuten. Danach sind mindestens zwei Stunden Ruhen angesagt, denn ein Erkältungsbad ist anstrengend für den Organismus. Das ist auch der Grund, warum man bei Fieber und Husten besser darauf verzichtet. Beispiele für Erkältungsbäder sind Pinimenthol®Erkältungsbad, Kneipp® Erkältungsbad, Stas®Erkältungsbad und Tetesept®Erkältungsbad sowie Babix®Baby Thymianbad für Kinder.

    Tipp: Erkältungsbäder sind aufgrund ihrer muskelentspannenden Wirkung auch bei Muskelkater hilfreich.

    • Rückfettende Bäder. Rückfettende Badezusätze sind Labsal für die trockene Haut. Sie enthalten Polidocanol, Tocopherol, Dexpanthenol oder andere rückfettende Emollentien. Beispiele sind Balneum®Hermal F, Neuroderm® Mandelölbad oder Descomed® Ölbad. Nach dem Bad den schützenden dünnen Fettfilm bitte nicht mit dem Handtuch wieder abrubbeln! Besser ist es, sich zum Trocknen in ein großes Badetuch oder einen Bademantel zu hüllen.
    • Juckreizstillende und entzündungshemmende Bäder. Diese Badezusätze werden beispielsweise als Sitzbäder bei analen Erkrankungen, bei kindlicher Windeldermatitis oder bei Hauterkrankungen mit starkem Juckreiz empfohlen. Zum Einsatz kommen Gerbstoffe (zum Beispiel in Tannolact®Badezusatz oder Delagil®Pulver), Kamillenextrakt (zum Beispiel Kamillin®extern von Robugen oder Kamillenölbad von Schupp) oder Bituminosulfat (zum Beispiel Ichtho®Bad). Kräftiges Trockenrubbeln ist auch nach diesen Bädern nicht zu empfehlen. Dies würde die gestresste (und gerade beruhigte) Haut erneut belasten und den Juckreiz wieder auf den Plan rufen.

    Hinweis: Je wärmer die Badetemperatur, desto mehr Feuchtigkeit wird der Haut entzogen — was wiederum den Juckreiz begünstigt. Für juckreizstillende Bäder sind Temperaturn bis 36° C, für rückfettende bis 38°C empfehlenswert.

    • Salzbad. Bei trockener Haut, Schuppenflechte, Neurodermitis, Akne und Rheuma sind Salzbäder eine Wohltat. Der Salzgehalt des Wassers sollte bis zu 6% betragen, die Badetemperatur bei 36 bis 38°C liegen und die Badedauer 20 Minuten nicht überschreiten. Empfohlen werden zwei Bäder pro Woche. Für ein Vollbad von 80 bis 100 Litern wird etwa 1 kg Salz benötigt (zum Beispiel Dermasel Totes Meer Badesalz Pur oder Bad Reichenhaller Solebad 1 kg). Wer unter sehr trockener Haut leidet, kann dem Bad auch zusätzlich etwas Öl beifügen. Auch hier gilt: Nach dem Bad nicht trockenrubbeln, sondern einen Bademantel umlegen. So bleiben die feuchtigkeitsbindenden Salzkristalle länger auf der Haut.
    • Backpulverbad. Für Menschen mit Verhornungsstörungen (sogenannten Ichthyosen) ist das ein- bis zweimal tägliche Baden in Backpulver ideal. Benötigt werden dazu pro Bad einige Esslöffel Backpulver (NaHCO3). Nach dem Baden löst man vorsichtig die Schuppen ab, am besten mit einem Mikrofaserhandtuch. Darauf folgt die Pflege der Haut mit einer harnstoffhaltigen Lotion. Backpulver löst die Schuppen ähnlich effektiv wie ein Salzbad, aber mit einem Vorteil: Bei kleinen Verletzungen der gereizten Haut ist Backpulver weniger schmerzhaft als Salz.

    Das Moor: Packung oder Bad?

    Die für Kuraufenthalte typischen, stark wärmenden Ganzkörperpackungen mit Fango oder Moor lassen sich im heimischen Badezimmer nicht verwirklichen. Ein guter Ersatz sind Moorbäder, die sich zum Beispiel bei Wechseljahrsbeschwerden oder rheumatischen Beschwerden empfehlen. Beispiele sind Solum®Badezusatz, Moorlauge Bad von Schupp, Neyharting® Heilmoor Vitalbad oder Bademoor von Pharmafit. Die ideale Badetemperatur liegt bei 37 bis 38 °C, die Badedauer sollte etwa 10 bis 25 Minuten betragen. Nach einem Moorbad ist mindestens eine halbe Stunde lang zu ruhen. Nicht geeignet sind Moorbäder bei Fieber, unklaren Hauterkrankungen, Herzerkrankungen oder Bluthochdruck.

    Bei schmerzenden Gelenken lässt sich Moor auch als Packung verwenden: Dazu füllt man Moor in einen Beutel aus sehr eng gewebtem Material, übergießt diesen mit 50 bis 60° heißem Wasser und legt ihn auf das schmerzende Gelenk. Möglich ist es auch, das Moor direkt auf das Gelenk zu streichen (etwa 2 bis 3 cm dick), dieses mit einer Frischhaltefolie zu umwickeln und bis zu einer halben Stunde einwirken zu lassen.

    Besonders prickelnd: Das Strombad

    Ein ganz besonderes Bad ist das Strombad, das gegen übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrosis) zum Einsatz kommt. Bei diesem speziellen Bad, der sogenannten Leitungswasseriontophorese, werden Hände oder Füße in ein Wasserbad getaucht und daran kontinuierlicher oder gepulster Gleichstrom mit einer Stromstärke von 10 bis 30 mA angelegt. Der durch die Haut fließende (ungefährliche) Strom bewirkt, dass die Schweißdrüsen weniger Schweiß bilden, aber nicht geschädigt werden. Meist sind 4 bis 5 Sitzungen pro Woche über etwa 5 Wochen hinweg erforderlich. Die erste Verringerung des Schwitzens zeigt sich schon nach einer Woche.Die Iontophorese wird in vielen Arztpraxen angeboten, inzwischen gibt es auch Geräte, mit denen man sich selbst zu Hause behandeln kann.

    Hinweis: Menschen mit Herzschrittmacher oder Metallimplantaten sowie Schwangere dürfen mit der Leitungswasseriontophorese nicht behandelt werden.

    Quelle: Constanze Schäfer, 2017; DAZ 40; Seite 38


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So klappt es mit der Konzentration

So klappt es mit der Konzentration

Gedanken schweifen ständig ab?
Ob im Homeoffice oder im Büro: Jeder kennt Phasen, in denen die Gedanken abschweifen und konzentriertes Arbeiten kaum möglich ist. Zum Glück stecken nur selten unerkannte Erkrankungen hinter Nervosität und Konzentrationsmangel. Viel häufiger ist das Problem hausgemacht: Die Ursachen reichen von äußerer Ablenkung über Wassermangel bis hin zu Schlafdefizit. Auch Medikamente können als Nebenwirkung an der Konzentration nagen. Lesen Sie, was Konzentrationsdefizite auslöst und wie Sie äußeren Ablenkungen und inneren Störfaktoren am besten gegensteuern können.
  • Fehlende Strukturen

    Vor allem Schreibtischtäter im Homeoffice können ein Lied davon singen: Statt zielstrebig ans Werk zu schreiten, verplempert man die Zeit erstmal mit arbeitsfremden Tätigkeiten wie nach der Wettervorhersage zu schauen, überflüssige E-Mails zu lesen oder im Internet zu surfen. Auch im Büro machen es Ablenkungen oft schwer, den Arbeitstag schwung- und planvoll anzugehen. Wer regelmäßig mit Konzentrationsproblemen zu kämpfen hat, sollte deshalb zunächst die eigenen Arbeitsstrukturen und sein Arbeitsumfeld unter die Lupe nehmen. Oft lässt sich hier einiges umgestalten, um Ablenkungen zu reduzieren und die Konzentration zu fördern. Folgende Tipps helfen dabei:

    • Richten Sie sich einen festen Arbeitsbereich mit möglichst wenig Ablenkungen ein.
    • Legen Sie Arbeitszeiten und Pausen fest und halten Sie sich daran.
    • Tragen Sie bequeme Kleidung, aber keinen Schlabberlook.
    • Familie und Freunde müssen Ihre Arbeitszeit respektieren. Vermeiden Sie spontane Unterbrechungen oder Besuche.
    • Deaktivieren Sie an Handy und PC die automatischen Benachrichtigungen bei Mail- oder Nachrichteneingang. Akustische und optische Signale stören die Konzentration erheblich.
    • Legen Sie feste Zeiten fest, an denen Sie in Ihre Mailbox schauen.
    • Meiden Sie hohe Raumtemperaturen, lüften Sie regelmäßig.
    • Räumen Sie am Ende des Arbeitstags Ihren Arbeitsplatz auf und bestimmen Sie, womit Sie am nächsten Tag beginnen wollen.
    • Meiden Sie zu viel Kaffee und Cola, diese Getränke machen zwar wach, aber auch nervös. Trinken Sie keinen Alkohol während der Arbeit und verzichten Sie aufs Rauchen.
    • Vermeiden Sie Dauerberieselung mit Musik. Wird das Gehirn zu vielen Reizen ausgesetzt, leidet die Konzentration.

    Liegt´s am Schlafdefizit?

    Neben den vielfältigen äußeren Ablenkungen können allerhand innere Faktoren die Konzentrationsfähigkeit negativ beeinflussen. Dazu gehört vor allem Schlafmangel. Wer nicht ausreichend schläft, ist müde und kann sich deshalb tagsüber schlecht konzentrieren. Für einen besseren Schlaf sorgt eine gute Schlafhygiene mit regelmäßigen Schlafzeiten, Einschlafritualen und dem Vermeiden üppiger Mahlzeiten, Alkohol und Koffein am Abend (mehr dazu in unserem Ratgeber „Gute Tipps für guten Schlaf “).

    Zusätzlich können rezeptfreie Schlafmittel aus der Apotheke helfen, etwa Diphenhydramin (zum Beispiel Betadorm®-D oder Vivinox® Sleep Schlafdragees) oder Doxylamin (zum Beispiel SchlafTabs-ratiopharm® oder Valocordin®-Doxylamin). Damit es morgens nicht zu Konzentrationsschwierigkeiten durch einen Hangover kommt, müssen die Wirkstoffe mindestens 8 Stunden vor dem geplanten Wiederaufstehen geschluckt werden. Wer länger als 4 Wochen unter Schlafproblemen leidet, sollte aber unbedingt einen Arzt aufsuchen. Falls dieser Benzodiazepine verordnet, ist bei der Einnahme ebenfalls die jeweilige Wirkdauer zu berücksichtigen, um am nächsten Morgen frisch und munter zu sein.

    Hinweis: Nehmen Sie Benzodiazepine „direkt auf der Bettkante“ ein. Diese Schlafmittel wirken sehr schnell und haben eine muskelentspannende Wirkung, die zu Stürzen führen können. Antihistaminika brauchen mehr Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten. Sie sind deshalb etwa 1 Stunde vor dem Schlafengehen einzunehmen.

    Wasser ist das A und O

    Wer gut strukturiert ist, ausreichend schläft und trotzdem Probleme mit der Konzentrationsfähigkeit hat, nimmt vielleicht tagsüber nicht ausreichend Flüssigkeit zu sich. Denn unter Wassermangel leidet vor allem das Gehirn: Für die gleiche Leistung müssen ausgetrocknete Gehirnzellen mehr arbeiten als gut bewässerte — was müde macht und die Konzentrationsfähigkeit verschlechtert. Es gilt also, das Gehirn dauerhaft mit genügend Flüssigkeit zu versorgen. Dafür ist regelmäßiges Trinken besser, als auf den Durst zu warten. Pro 10 Kilogramm Körpergewicht werden etwa 300 ml Flüssigkeit empfohlen, bei einem 70-Kilo-Menschen sind das ungefähr 2 Liter Flüssigkeit am Tag. Wasser, Tee oder stark verdünnte Säfte sind für die Flüssigkeitsaufnahme besonders vorteilhaft.

    Ebenfalls schädlich für die Konzentrationsleistung ist ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist deshalb auch für das Gehirn unabdingbar. Vor allem Eisen, Magnesium und Vitamin B12 gelten als wichtig für die Konzentration und sollten, sofern ein Mangel vorliegt, mit Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden.

    Tipp: Nicht nur Wassermangel, auch ein Mangel an Kalorien kann an der Konzentration nagen. Legen Sie sich ein paar Nüsse (z. B. auch Studentenfutter) oder einen kleinen Energieriegel in die Nähe, um etwaigen Hunger bis zur nächsten Mahlzeit zu überbrücken. Damit vermeiden Sie auch den störenden — ablenkenden — Gang zum Kühlschrank.

    Pausen, Öle, Powernap

    Wahre Konzentrations-Killer sind zudem fehlende Pausen. Spätestens nach vier bis fünf Stunden sitzender Tätigkeit ist es Zeit für Bewegung: Ob Hausarbeit, Joggen, ein Spaziergang mit dem Hund oder leichte Gymnastik: Kommt der Körper in Schwung, erholt sich auch das Gehirn wieder. Manche Menschen profitieren vom sogenannten Powernap, einem 15 bis 20minütigen Mittagsschlaf. Um den Nachmittag nicht gleich mit zu verschlafen, sollte man zur Sicherheit einen Wecker stellen.

    Aus der Natur gibt es ebenfalls Hilfsmittel gegen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. So sollen ätherische Öle wie Lavendel, Bergamotte und Rosmarin in Duftlampen oder als Räucherstäbchen eine aufmunternde Wirkung verbreiten. Als kosmetische Öle kann man sie auch verdünnt auf die Schläfen auftragen. Extrakte aus Ginseng (zum Beispiel Roter Ginseng Extrakt Kapseln oder Ginseng IL HWA Hartkapseln) und Gingko (zum Beispiel Tebonin® intens 120 mg oder Doppelherz Ginkgo 240 mg system) werden traditionell zur Einnahme gegen Konzentrationsstörungen und leichte Erschöpfungszustände empfohlen. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten, welches Präparat speziell für Sie geeignet ist.

    Tipp: Ohrmassagen machen munter: Reiben Sie Ihre Ohrmuscheln eine Minute lang kräftig mit den Fingerspitzen und streichen Sie die Ohrmuscheln zu den Ohrläppchen aus. Die dadurch verbesserte Durchblutung soll auch die Konzentrationsfähigkeit fördern.

    Eine Frage der Brille …

    Anstrengend für das Gehirn ist es auch, wenn die Brille nicht mehr stimmt oder eine Fehlsichtigkeit unerkannt ist und deshalb gar nicht korrigiert wird. Wer als Brillen- oder Kontaktlinsenträger bei der Schreibtischarbeit schnell müde und unkonzentriert wird, sollte die Sehstärke kontrollieren lassen. Im fortgeschrittenen Alter entwickelt sich auch bei vorher Normalsichtigen oft eine Alterssichtigkeit, die das Sehen in der Nähe verschlechtert und damit die Konzentration beim Arbeiten an Schreibtisch und Bildschirm erschwert. Hier verschafft eine Lesebrille Abhilfe. Da die Alterssichtigkeit in Schüben voranschreitet, sind regelmäßige Anpassung der Brillengläser oder Kontaktlinsen vonnöten.

    Tipp: Besonders praktische Brillen für die Arbeit an PC und Schreibtisch sind Gleitsichtbrillen, die 3 Bereiche abdecken: Die unmittelbare Lesenähe, die Distanz zum Bildschirm und einen zusätzlichen Bereich im Abstand von etwa 2 bis 3 Metern.

    Nebenwirkung: Konzentrationsschwäche

    Auf der Suche nach der Ursache für Konzentrationsstörungen ist auch ein Blick auf verordnete Medikamente hilfreich. Denn eine ganze Reihe von Wirkstoffen schadet der Konzentrationsfähigkeit: Die einen dämpfen das Gehirn, andere führen zu Nervosität, Reizbarkeit oder innerer Unruhe. Wer also regelmäßig Medikamente einnimmt und unter Konzentrationsstörungen leidet, sollte mit seinem Arzt besprechen, ob es nicht vielleicht an einem der verordneten Wirkstoffe liegt. Eventuell lässt sich das Präparat gegen ein anderes austauschen. Manchmal hilft auch schon, den Einnahmezeitpunkt zu verschieben, wenn möglich zum Beispiel ein dämpfendes Präparat eher abends, ein aktivierendes eher morgens einzunehmen.

    Wirkstoffe, die eher müde machen und zu Schläfrigkeit und Dämpfung führen sind beispielsweise

    • Antiallergika wie Azelastin (zum Beispiel Allergodil®) oder Desloratadin (zum Beispiel Aerius®)
    • Antidepressiva wie Mirtazapin, zum Beipiel Remergil®
    • Blutdruckmittel wie Losartan (zum Beispiel Lorzaar®) oder Enalapril (zum Beispiel Xanef®)
    • Raucherentwöhnungsmittel wie Vareniclin (zum Beispiel Champix®).

    Wirkstoffe, die zu Nervosität, Unruhe und Reizbarkeit führen können:

    • Antibiotika wie Ciprofloxacin (zum Beispiel Ciprobay®)
    • Antidepressiva wie Citalopram (zum Beispiel Citalon®)
    • Blutdruckmittel wie Ramipril (zum Beispiel Delix®)
    • Kortison wie Beclometason (zum Beispiel Beclomet Easyhaler®)
    • Schilddrüsenhormone wie Levothyroxin (zum Beispiel Euthyrox®).

    Steckt doch eine Krankheit dahinter?

    Auch viele Erkrankungen haben einen Einfluss auf das Gehirn und seine Fähigkeit, sich zu konzentrieren. Besonders typisch und oft unerkannt sind Fehlfunktionen der Schilddrüse. Sowohl Unter- als auch Überfunktion können die Konzentration stören. Bei der Überfunktion funken hormonbedingt Unruhe, Nervosität und Hyperaktivität dazwischen, fehlende Schilddrüsenhormone erschweren das Denken durch Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Der Verdacht auf eine Schilddrüsenfehlfunktion wird durch weitere Beschwerden erhärtet (Durchfall, Schwitzen, Herzrasen und Wärmeempfindlichkeit bei Überfunktion, Verstopfung, Kälteempfindlichkeit, Depression bei Unterfunktion) und muss dringend vom Arzt abgeklärt werden.

    Hinweis: Auch Restless legs verursachen Schlafstörungen und können tagsüber zu Problemen mit der Konzentration führen. Nehmen Sie Beschwerden wie nächtliches Kribbeln und Hitzegefühl in den Beinen nicht auf die leichte Schulter, sondern lassen Sie sich gründlich von Ihrem Hausarzt untersuchen.

    ADHS quält auch Erwachsene

    Eine klassische Konzentrations-Krankheit ist das für das Kindesalter typische Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätssyndrom ADHS. Doch ADHS trifft auch 2 bis 3 von 100 Erwachsenen. Viele davon tragen die Diagnose seit dem Kindesalter mit sich, bei manchen ist die Erkrankung unerkannt. Im Gegensatz zu ADHS-Kindern kommt es bei Erwachsenen eher zu innerer Unruhe und Fahrigkeit als zu einer gesteigerten körperlichen Aktivität. Ihre Konzentrationsfähigkeit ist zwar häufig besser als beim kindlichen ADHS, meist jedoch deutlich geringer als bei gesunden Erwachsenen. Diagnose und Therapie eines ADHS im Erwachsenenalter gehören in die Hände eines Facharztes; die Behandlung besteht aus Medikamenten wie Methylphenidat (zum Beispiel Ritalin®Adult) und Psychoedukation, also einer gründlichen Aufklärung über die Erkrankung und die Vermittlung von Strategien zu ihrer Bewältigung.

    Daneben gibt es zahlreiche weitere Erkrankungen, die vermehrte Müdigkeit auslösen und dadurch die Konzentrationsfähigkeit beeinflussen. Dazu gehören beispielsweise die Herzschwäche, Krebserkrankungen, Depression und Nieren- und Lebererkrankungen. Auch Infektionen schwächen den Körper manchmal so sehr, dass der Betroffene schlapp und müde ist und sich einfach nicht konzentrieren kann. Bei fachgerechter Therapie der Grunderkrankung bessern sich Müdigkeit und Konzentrationsstörungen häufig, unterstützend wirken zudem die oben genannten nicht-medizinischen Maßnahmen.

    Quelle: Claudia Bruhn, DAZ 2020, Nr. 21, S. 48


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Augen auf beim Herbstspaziergang

Augen auf beim Herbstspaziergang

Achtung! Giftige Beeren und Pilze
Die Sonne lacht, die glühende Sommerhitze ist vorüber und die Blätter an Bäumen und Sträuchern wechseln ihre Farbe: Für viele ist der Herbst die schönste Jahreszeit in der Natur. Doch ein Herbstspaziergang kann auch gefährlich werden. Wer dabei unbedacht von Beeren oder anderen Früchten nascht oder die falschen Pilze sammelt und verzehrt, handelt sich leicht eine Vergiftung ein. Besonders gefährdet sind Kleinkinder, die gern alles in den Mund stecken. Lesen Sie in unserem Ratgeber, welche Früchte im Herbst giftig sind, wie sich Vergiftungen bemerkbar machen und was Sie im Verdachtsfall tun müssen.
  • Giftgefahr nach Sommerblüte

    Nach der sommerlichen Blüte reifen bei vielen Bäumen und Sträuchern die Samen und Beeren heran. Viele sind harmlos, manche aber hochgiftig. Vor allem Kleinkinder probieren die roten, blauen oder weißen Beeren gerne oder spielen mit den interessanten Hülsen. Doch in einigen der verlockenden Früchte stecken hochgiftige Substanzen wie Alkaloide, Cytisin oder Ricin. Folgende Beeren sind besonders gefährlich:

    • Tollkirsche. Die Tollkirsche bildet nach der Blüte schwarze, glänzende, kirschgroße Beeren, die gar nicht so unangenehm schmecken. Im Gegensatz zu Kirschen sitzen die Beeren an einem sehr kurzen Stiel, außerdem hat die Tollkirsche keinen Stein, sondern einzelne Samen. Für Kleinkinder ist der Verzehr von 3 bis 5, für Erwachsene von 10 bis 20 Tollkirschen lebensgefährlich. Ihr Giftcocktail besteht aus den Alkaloiden Hyoscyamin, Atropin und Scopolamin, typische Vergiftungszeichen sind
      • geweitete Pupillen (Mydriasis)
      • Mundtrockenheit
      • Überwärmung des Körpers (Hyperthermie)
      • Herzklopfen, Angst, Erregung, Halluzinationen.
      • Unbehandelt drohen Bewusstlosigkeit und Tod durch Atemstillstand.
    • Stechapfel und Bilsenkraut. Auch diese beiden Pflanzen tragen als Gift Alkaloide in sich, die Vergiftungszeichen sind die gleichen wie bei einer Tollkirschenvergiftung. Stechapfelvergiftungen erfolgen durch den Verzehr der Samen, die in einer stacheligen, kastanienartigen Kapsel sitzen und kleine Kinder zum Spielen und Probieren verführen. Auch beim Bilsenkraut ist der Samen der Giftträger. In der eiförmigen Frucht stecken etwa 200 schwarze, leicht mit Mohnsamen zu verwechselnde Samen, von denen schon 15 für Kinder tödlich sind.
    • Goldregen. Beim Goldregen ist die ganze Pflanze giftig. Für Kinder als Spielzeug besonders verlockend sind seine Hülsenfrüchte. Die darinsitzenden bohnenförmigen Samen enthalten das hoch giftige Cytisin, dass in den Nervenzellen wie Nikotin wirkt. Pro Hülse finden sich etwa 5 Samen, das Verschlucken von 15 bis 20 Samen ist für Kinder tödlich. Typische Vergiftungszeichen des Cytisins sind
      • Speichelfluss
      • Schweißausbruch
      • starkes Erbrechen
      • Kreislaufstörungen und Erregungszustände.
      • Unbehandelt droht Tod durch Krampfanfälle und Atemstillstand.
    • Gefleckter Schierling. Dieses hochgiftige Doldengewächs mit seinem Duft nach Mäuseurin ist eigentlich wenig appetitlich zum Verzehr. Trotzdem kommt es auch mit Geflecktem Schierling immer wieder zu Vergiftungen.50 bis 100 g der eiförmigen, bis zu 3,5 mm langen Früchte sind tödlich. Das Gift heißt Coniin, typische Vergiftungszeichen sind
      • Brennen im Mund, Speichelfluss
      • Erbrechen und Durchfall
      • Sehstörungen
      • aufsteigende Lähmung, beginnend an den Beinen über den Rumpf bis zu den Gesichtsmuskeln.
      • Unbehandelt droht Tod durch Lähmung der Atemmuskulatur bei vollem Bewusstsein.
    • Rizinus. Das Gift des Rizinus oder Wunderbaums ist das hoch toxische Ricin. Es steckt in Samen, die aussehen wie vollgesaugte Zecken. Für eine Vergiftung müssen die Samen gekaut werden, denn nur so wird das Gift aufgenommen. Da sie recht gut schmecken, verzehren Kinder leicht mehrere davon. Etwa 8 Samen reichen, um die tödliche Dosis aufzunehmen. Vergiftungserscheinungen sind
      • Bauchschmerzen
      • Durchfall
      • schmerzhafter Stuhl- und Harndrang.
      • Unbehandelt droht Tod durch Kreislaufkollaps und Nierenversagen.
    • Seidelbast. Beim Seidelbast sind in der Rinde Daphnetoxin und in den orangeroten Beeren das Gift Mezerin enthalten. Als tödliche Dosis gelten für Erwachsene 20, für Kinder etwa 10 Beeren. Die Vergiftung zeigt sich durch
      • Schwellung, Brennen und Blasenbildung im Mund
      • Schluckbeschwerden, Durstgefühl
      • Blasenbildung und Juckreiz, Hautnekrosen bei Aufnahme des Giftes über die Haut
      • Erbrechen, blutiger Durchfall
      • Verwirrtheit, Kreislaufstörungen.
      • Unbehandelt droht Tod durch Nierenversagen.
    • Eibe. Rinde, Nadeln und Samen der Eibe enthalten giftige Taxane. Der rote, beerenartige, den Samen umhüllende Samenmantel ist dagegen ungiftig. Taxane hemmen die Zellteilung (das Taxan Paclixatel wird deshalb therapeutisch als Krebsmedikamente bei Brust- und Eierstockkrebs eingesetzt). Vergiftungssymptome sind
      • Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall
      • erweiterte Pupillen
      • Schwindel
      • Herz-Kreislauf-Störungen, Schock.
      • Unbehandelt droht Tod durch Herzstillstand oder Atemstillstand.

    Tipp: Auf der Seite https://botanikus.de/informatives/beeren-und-fruechte-giftig-oder-ungiftig/ finden Sie Beeren und Früchte sortiert nach ihrer Farbe. So können Sie leicht bestimmen, mit welchen BeerenSie es in Ihrer Umgebung oder auf Ihren Spaziergängen zu tun haben und ob die Frucht giftig oder ungiftig ist.

    Eisenhut und Herbstzeitlose

    Nicht mit Beeren oder Samen, aber als gesamte Pflanze verlockend und tödlich giftig sind die beiden Herbstblüher Eisenhut und Herbstzeitlose.

    • Eisenhut. Diese früher auch Wolfswurz genannte Pflanze gilt als die giftigste Europas. Schon die bloße Berührung kann die Haut schädigen, vor allem Kinder sind gefährdet, wenn sie von der leuchtend blauen Pflanze Teile abpflücken und sich in den Mund stecken. Das Gift des Eisenhuts ist Aconitin, 2 bis 15 g der Wurzelknollen sind tödlich. Aconitin erhöht die Durchlässigkeit der Zellwände für Natrium und wirkt auf vielerlei Art auf das zentrale Nervensystem und das Herz. Typische Vergiftungserscheinungen sind
      • Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühl zunächst im Mund, an den Fingern und Zehen, später am ganzen Körper
      • starkes Kältegefühl, niedriger Blutdruck
      • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
      • sehr starke Schmerzen.
      • Unbehandelt droht Tod durch Schock, Atemlähmung oder Herzrhythmusstörung (Kammerflimmern).
    • Herbstzeitlose. An dieser hübschen rosafarbenen bis hellvioletten Pflanze ist alles giftig. Vor allem in ihren Samen und der Knolle findet sich das Gift Colchizin. Dieses ist ein Mitosehemmer, es hemmt also die Zellteilung und wird wie die oben genannten Taxane ebenfalls therapeutisch in der Krebstherapie eingesetzt. Die Vergiftungssymptome entwickeln sich schrittweise:
      • 1. Tag: Brennen in Mund und Rachen, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall.
      • Ab dem 2. Tag: Verwirrtheit, Atemnot, Blaufärbung von Fingerspitzen, Lippen oder Haut (Zyanose), Blutdruckabfall
      • Krampfanfälle, Koma.
      • Unbehandelt droht Tod durch Versagen von Lunge, Niere, Blutgerinnung und Kreislauf.

    So schützt man Kinder vor Beeren-Vergiftung

    Fast 90 % der kindlichen Vergiftungsunfälle betreffen Kinder unter 6 Jahren. Besonders gefährdet ist die Gruppe der Ein- bis Dreijährigen, die schon entwicklungspsychologisch „alles in den Mund stecken“. Doch wie kann man Kinder am Beeren-Naschen hindern? Experten haben folgende Tipps: • Kleinkinder nicht unbeaufsichtigt in der Natur spielen lassen.

    • Sich selbst ausführlich über die Giftgefahren in Garten und Natur informieren.
    • Kinder frühzeitig über die Giftigkeit von Pflanzen und Beeren aufklären.
    • Auf Verwechslungsgefahren aufmerksam machen: Z. B. zeigen, wie sich eine Tollkirsche von einer Kirsche unterscheidet (Stiel, Kern).
    • Niemals unbekannte Beeren sammeln lassen.
    • Den eigenen Garten auf giftige Pflanzen kontrollieren und diese entfernen.

    Pilzvergiftungen —eine Sache für große Genießer ….

    Schießen im Herbst die Pilze aus dem Boden, stehen in den Giftnotrufzentralen die Telefone nicht mehr still. Denn das Pilzesammeln wird immer beliebter, und neben den Spezialisten sind auch zunehmend unkundige Pilzfreunde in den Wäldern unterwegs. Die Folge: Durch Verwechslung von Giftpilzen mit verzehrbaren Schwammerln und Röhrlingen landen regelmäßig auch Knollenblätterpilz, Giftschirmling oder Ölbaumpilz im Kochtopf — und führen zu schweren Pilzvergiftungen.

    Knollenblätterpilz & Co. Am giftigsten sind Pilze mit den Giften Amanitin und anderen Amatoxinen, die zu tödlichem Leber- und Nierenversagen führen. Die gefährlichsten Vertreter sind der Grüne, der Weiße und der Spitzkegelige Knollenblätterpilz, die sehr leicht mit dem Grünen Täubling oder Champignons verwechselt werden. 10 g Pilz sind dabei schon tödlich, d.h. dass ein einziger Pilz in einer Pilzmahlzeit mehrere Personen töten kann. Die Vergiftungsbeschwerden sind trügerisch:

    • Nach 8 bis 12 (maximal 36 Stunden) kommt es zu wiederholtem Erbrechen und Durchfall.
    • Dann folgt eine kurze Phase der Besserung.
    • Doch schon am 2. Tag beginnt die irreversible Leberschädigung, einige Tage später die Nierenschädigung.

    Halluzinogene Giftpilze. Vergiftungen mit „Rauschpilzen“ erfolgen durch Verwechslung mit essbaren Pilzen oder absichtlich zur Herbeiführung eines Rauschzustands. Zum Glück sind die Vergiftungen meistens nicht tödlich, zu den bekanntesten Wirkstoffen gehören Ibotensäure, Pilzatropin (Muscimol), Psilocybin und Psilocin. Zu den beliebtesten Rauschpilzen zählen:

    • Pantherpilz. Er ruft wie der Rote und der Braune Fliegenpilz und der Narzissengelbe Wulstling das sog. Pantherina-Syndrom hervor. Ihre „Wirkungen“ bzw. Vergiftungsbeschwerden beginnen frühzeitig, etwa 15 bis 30 Minuten nach Einnahme und enden meist mit einem tiefen Schlaf. Es kommt typischerweise zu
      • Rauschzustand mit Halluzinationen
      • weiten Pupillen
      • Herzklopfen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Gangstörungen
      • selten zu tödlichen Krampfanfällen, Tobsuchtsanfällen oder Ersticken an Erbrochenem.
    • Kahlköpfe, Düngerlinge und Glockenschüpplinge. Die Inhaltsstoffe Psilocybin und Psilocin setzen im Gehirn die wichtige Filterung von Sinneswahrnehmungen herab. Etwa 20 Minuten nach Aufnahme lösen sie für 5 bis 6 Stunden folgende Symptome aus:
      • Halluzinationen
      • verändertes Körperempfinden
      • verändertes Raum- und Zeitgefühl
      • Angst, Depression, Verwirrtheit bei zu hohen Dosen
      • weite Pupillen, Herzklopfen und Bluthochdruck.

    Weniger giftige Pilze wie der Satanspilz oder der Riesen-Rötling verursachen vor allem Magen-Darm-Beschwerden . Gefährlich ist der große Flüssigkeitsverlust durch Erbrechen und Durchfall, also die Dehydratation (Austrocknung).

    Wenn Pilz und Alkohol sich nicht vertragen …

    Tintlinge und der Netzstielige Hexenröhrling tragen wiederum das Pilzgift Coprin in sich. Es wird durch Kochen in seine Wirkform umgebaut, die dann in der Leber das Enzym Acetaldehyddehydrogenase hemmt. Weil dieses Enzym zum Abbau von Alkohol benötigt wird, kommt es im Zusammenhang mit Alkoholkonsum zu Vergiftungserscheinungen. Dabei muss der Alkohol gar nicht gleichzeitig getrunken werden. Der Genuss von Wein & Co. kann noch bis zu 5 Tage nach der Pilzmahlzeit zu dem sogenannten Coprinus-Syndrom mit folgenden Beschwerden führen:

    • Flush, Schweißausbruch
    • Schwäche, Verwirrung
    • Gefühl der Schwellung von Gesicht und Händen
    • Übelkeit, Erbrechen
    • Herzrasen, Atemnot, Pelzigkeit von Armen und Beinen.

    Pilzvergiftung ohne Giftpilz

    Pilze können auch ganz ohne Gift sehr schädlich für den Menschen sein. So kommt es z. B. beim Verzehr von verdorbenen oder ungenügend gegarten Pilzen zu Magen-Darm-Beschwerden. Manche Menschen haben auch eine individuelle Pilz-Unverträglichkeit oder Allergien, die vergiftungsähnliche Beschwerden auslösen.

    Hinweis: Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie stellt eine Liste von Pilzen mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert zur Verfügung (www.dgfm-ev.de). Hier finden Sie Pilze, bei denen regelmäßig Unverträglichkeiten auftreten und die nur mit Einschränkung als Speisepilz gelten.

    Was tun bei Pilzvergiftung?

    • Achtsam sein für Beschwerden. Falls nach einer Pilzmahlzeit (auch viele Stunden später noch!) körperliche Beschwerden auftreten, diese ernst nehmen.
    • Arzt oder Giftzentrale kontaktieren! Je nach Ausmaß der Beschwerden den Hausarzt oder gleich das Krankenhaus aufsuchen. Bei großen Entfernungen oder starken Beschwerden den Notarzt alarmieren!
    • Pilze sicherstellen. Pilzreste und Erbrochenes sicherstellen und ins Krankenhaus mitnehmen, damit die Identifikation von Pilzen und Gift möglich ist.
    • Keine Selbsthilfe: Kein Erbrechen auslösen, ob mit Finger oder Salzwasser, keine Milch trinken!

    Quellen: Dr. Antje Jelinek, DAZ 2018, Nr. 38, S. 28, www.kindersicherheit.de


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Wolken, Sonnenhut oder Creme

Wolken, Sonnenhut oder Creme

Was schützt am besten vor der Sonne?
Dass zu viel Sonne Hautkrebs verursacht, ist inzwischen wohl jedermann bekannt. Zu sommerlichen Sonnenfreuden — egal ob im Schwimmbad, beim Wandern oder beim Sonnenbad auf dem Balkon — gehört deshalb immer ein ausreichender Sonnenschutz. Lesen Sie in unserem Ratgeber, wie Sie die Intensität von UV-Strahlen besser beurteilen können, welche Textilien schützen, was Sie in puncto Lichtschutzfaktor beachten müssen und was vom Sonnenschutz von innen zu halten ist.
  • Sonnenlicht und Haut

    Sonnenstrahlen haben es in sich: Etwa die Hälfte des Strahlenbündels ist sichtbares Licht, 44% davon sind Wärme und ungefähr 4% bestehen aus ultravioletten Strahlen (UV-Strahlen). Schädliches Potenzial für die menschliche Haut haben vor allem das langwellige UV-A-Licht und das kurzwelliges UV-B-Licht , diskutiert wird zudem der Einfluss von Infrarotstrahlung und hochenergetischem Licht im Bereich von 400 bis 780 nm.

    Dringen UV-Strahlen in die Zellkerne der Hautzellen vor, lösen sie dort spezifische Veränderungen (Mutationen) an der Erbsubstanz, der DNA, aus. Die langfristigen Folgen dieser Erbgutveränderungen sind eine beschleunigte Hautalterung sowie die Bildung von Krebsvorstufen (Präkanzerosen) und Hautkrebs (Malignes Melanom, Basaliom).

    In geringen Maßen kann sich die Haut selbst vor der schädlichen Strahlung schützen. So ist der Kontakt mit UV-Strahlen Auslöser dafür, dass sich den oberen Hautschichten Zellen vermehren und eine Lichtschwiele entsteht - die Haut wird also dicker und unempfindlicher. Dringen die UV-Strahlen in tiefere Hautschichten ein, bildet sich dort vermehrt das Pigment Melanin. Das dunkle Melanin legt sich wie ein Schutzschild über den Zellkern und fängt UV-Strahlung ab. In der Folge erreichen weniger schädigende UV-Strahlen das Erbgut der Hautzellen, als Nebeneffekt wird die Haut gebräunt.

    Diese natürlichen Schutzmechanismen sind die Grundlage für die „Eigenschutzzeit“. Abhängig von Hauttyp und Intensität der UV-Strahlung gibt sie an, wie lange man sich ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen in der Sonne aufhalten kann (in der Regel zwischen 5 Minuten beim hellsten Hauttyp und 60 Minuten beim Hauttyp 5). Wie man sieht, ist der Eigenschutz bei heller Haut sehr schnell überfordert. Um länger die Sonne genießen zu können, benötigen vor allem hellhäutige Menschen einen ausreichenden Lichtschutz.

    Hinweis: Hautkrebs entsteht durch Veranlagung, aber auch durch äußere Ursachen, die sich beeinflussen lassen. Als bedeutsamster Risikofaktor gilt das UV-Licht, daneben erhöht aber auch das Rauchen das Hautkrebsrisiko.

    Lichtschutz muss sein

    Strenggenommen ist Sonnenschutz ganz einfach: So soll starke Sonneneinstrahlung, wann immer möglich, gemieden werden. Zum Glück für Outdoorfreunde und Sonnenanbeter gibt es aber noch weitere Möglichkeiten, sich vor den Schädigungen durch UV-Licht zu schützen. In einer Rangfolge nach Nutzen geordnet sind dies:

    • Sonnenexposition und UV-Strahlung beurteilen und sich danach verhalten
    • textilen Lichtschutz tragen
    • Sonnenschutzpräparate verwenden.

    Hinweis: Viele Menschen setzten sich lange ungeschützt der Sonne aus, weil sie glauben, so einem Vitamin-D-Mangel vorzubeugen. Dabei genügen schon täglich 10 Minuten Sonne auf der Haut, um die Vitamin-D-Bildung anzukurbeln. Das restliche Sonnenbad sollte zum Schutz vor Hautkrebs mit ausreichend Lichtschutz verbracht werden.

    Strahlengefahr einschätzen

    Bei der Entscheidung welcher und wie viel Lichtschutz erforderlich ist, helfen zur Beurteilung der UV-Intensität schon ein paar einfache Tipps:

    • Um die Mittagszeit ist die UV-Strahlung am intensivsten, da sie senkrecht vom Himmel kommt und ihre Wegstrecke durch die strahlenabsorbierende Atmosphäre bis zur Erdoberfläche am kürzesten ist.
    • Wolken schützen nicht vor UV-Strahlung, ein Großteil des UV-Lichts passiert die Wolkenschicht.
    • Für Aufenthalte im Gebirge gilt: Pro 1000 Höhenmeter nimmt die Energie der UV-Strahlen um 15 bis 20% zu.
    • Ein Sonnenschirm allein reicht häufig nicht, da die UV-Strahlen nicht nur von oben kommen. So reflektiert Schnee etwa 100% der Strahlung, weißer Sand 80% und bewegtes Wasser etwa 50% der Strahlung.
    • Wasser schützt nicht vor UV-Strahlen: Etwa 50% der UV-B-Strahlen und 75% der UV-A-Strahlen dringen bis zu 1 m tief ins Wasser ein.

    Wer Genaueres zur aktuellen Strahlungsintensität wissen möchte, zieht den UV-Index (UV-I) zu Rate. Hierbei handelt es sich um einen wissenschaftlichen Wert, der Auskunft über die sonnenbrandwirksame Bestrahlungsstärke gibt. Dieser Wert wird mit Hilfe von Sonnenstand, Bewölkung, Ozonschicht und Höhenmeter berechnet und wie die Wetterdaten regelmäßig aktualisiert. Er umfasst eine Skala von 1 bis 11+. Jedem Skalenabschnitt sind bestimmte Vorkehrungsmaßnahmen zugeordnet. Beispielsweise erfordern UVI-Werte von 1–2 keinen UV-Schutz, ab einem UVI-Wert von 3 werden T-Shirt, Sonnenschutzmittel und Kopfbedeckung erforderlich und bei UVI-Werten über 8 ist es besser, mittags nicht nach draußen zu gehen. In Deutschland beträgt der UVI beispielsweise in den Monaten Mai bis August mittags um 13:00 Uhr etwa 5 bis 8, nähert sich damit also der hohen gesundheitlichen Gefährdung. Morgens um 10 Uhr und nachmittags um 16 Uhr beträgt er dagegen nur die Hälfte.

    Hinweis: Der UV-Index wird regelmäßig vom Deutschen Wetterdienst veröffentlicht und ist online unter www.uv-index.de zu finden.

    Lichtschutz einfach anziehen

    In der hautärztlichen Lichtschutz-Hitparade rangieren Kleidungsstücke und Hüte noch vor den Sonnencremes an dritter Stelle. Das liegt daran, dass mit geeigneten Textilien ein deutlich stärkerer Sonnenschutz erzielt werden kann. Der Lichtschutz durch T-Shirt & Co. hängt jedoch von vielen Faktoren ab. Je dichter der Stoff gewebt und je dunkler er ist, desto besser ist der UV-Schutz. Dazu kommt noch der Zustand des Gewebes: Ein helles Baumwoll-T-Shirt lässt etwa 10 bis 20% der UV-Strahlen durch. Ist es nass (z. B. nach dem Aufenthalt im Wasser), erhöht sich die Durchlässigkeit um 50% und mehr.

    Der UV-Schutz wird bei Textilien mit verschiedenen Normen gekennzeichnet, in Deutschland gibt es die Prüfmethode UV-Standard-801. Dabei wird die UV-Durchlässigkeit des Stoffs unter ungünstigsten Trage- bzw. Nutzungsbedingungen geprüft, z. B. bei Dehnung, Feuchtigkeit oder gealtertem Gewebe. Der danach ermittelte Schutzfaktor heißt UPF (Ultraviolett Protection Factor) und reicht von 10 bis 80. Er gibt an, um wieviel länger sich der Nutzer mit der UV-Schutzbekleidung in der Sonne aufhalten kann. Inzwischen gibt es zahlreiche Hersteller, die UV-Schutzkleidung für die verschiedensten Bereiche von Sport und Freizeit bis hin zu Arbeit anbieten.

    Hinweis: Noch wird die UV-Schutzwirkung nicht generell auf Kleidungsstücken angegeben. Einen Hinweis ibt das Halten des Kleidungsstücks gegen die Sonne: Je weniger Licht der Stoff durchlässt, desto größer ist der UV-Schutz.

    Sonnencreme — worauf muss man achten?

    Sonnenöle, -milch und -cremes werden seit Jahrzehnten als Schutz vor UV-Strahlung eingesetzt. Ihr Maß ist der Lichtschutzfaktor (LSF). Multipliziert mit der Eigenschutzzeit gibt er an, wie viele Minuten man nach dem Auftragen vor einem Sonnenbrand geschützt ist. Der niedrigste LSF ist 6, der höchste 50+.

    Ein Rechenbeispiel: Menschen mit Hauttyp 1 (sehr helle Haut, hellblonde Haare, blaue Augen, werden nicht braun in der Sonne) können ohne Lichtschutz etwa 5 Minuten in der Sonne bleiben. Mit einer Creme LSF 30 verlängert sich diese Zeit auf ca. 150 Minuten, also 2,5 Stunden. Nachcremen verlängert die Schutzzeit nicht, sorgt aber dafür, dass durch Schwitzen oder Abrieb auf das Badehandtuch verloren gegangene Creme ersetzt und der Lichtschutz aufrechterhalten wird.

    Der LSF macht allerdings nur eine Aussage über den Schutz vor UV-B-Strahlen. Ob ein UV-A-Schutzfaktor (genannt UV-A-PF) vorliegt, lässt sich an einem auf der Packung aufgedruckten Symbol erkennen. Dieses kreisförmige Siegel sagt aus, dass der UV-A-PF mindestens ein Drittel des LSF beträgt. Ein Präparat mit LSF 30 muss also einen UV-A-PF von mindestens 10 aufweisen.

    Doch ob LSF oder UV-A-PF, ein Lichtschutz kann nur wirken, wenn er richtig aufgetragen wird — und genau hier befindet sich die Achillesferse der Sonnencremes. Um ausreichend zu wirken, sind etwa 2 mg pro cm2 Haut aufzutragen. Ein 1,80 m großer, 80 kg schwerer Mann mit einer Körperoberfläche von 2 m2 braucht dementsprechend etwa 40 g Sonnenschutzmittel pro Anwendung. Das bedeutet, dass bei korrekter Verwendung ein Gebinde mit normaler Größe von 100 bis 200 ml nach 3 bis 5 Anwendungen leer ist. Feldversuche haben aber gezeigt, dass meist viel zu wenig Creme aufgetragen wird, um einen Schutz zu erzielen.

    Tipp: Nicht nur die Menge der Sonnencreme zählt. Viele Sonnenfreunde schmieren zwar Brust und Rücken eifrig ein, vergessen aber die „Sonnenterrassen“ ihres Körpers. Denken Sie deshalb beim Eincremen immer auch an Kopfhaut (bei Glatzenträgern), Stirn, Ohren, Nasenrücken, Schultern und Fußrücken.

    Sonnenschutz unter der Umwelt-Lupe

    In Zeiten des Umweltschutzes haben Sonnencremes jedoch ein Manko. Experten schätzen, dass jährlich tausende Tonnen Sonnenschutzmittel in den Weltmeeren landen. Doch viele chemische UV-Filter sind biologisch nicht abbaubar und schädigen die Natur, vor allem die Meere und ihre Bewohner. Manche Experten plädieren deshalb dafür, Sonnenschutzmittel mit physikalischen UV-Filtern wie beispielsweise Zinkoxid oder Titanoxid zu verwenden (Beispiele für solche mineralischen Sonnencremes sind die Sensitiv Sonnencreme von Lavera, die Edelweiss Sonnenmilch von Weleda oder die Mineralische Sonnenmilch von Avène). Diese Wirkstoffe sind biologisch abbaubar und sollen z. B. den Korallen nicht schaden. Allerdings landen durch Sonnencremes mit Titanoxid vermehrt Aluminium, Siliciumdioxid und Phosphor in den Küstengewässern, wie spanische Wissenschaftler herausgefunden haben. Welche Auswirkungen das auf das maritime Ökosystem hat ist allerdings noch unbekannt.

    Aktuell diskutieren Experten auch über die Auswirkungen chemischer UV-Filter auf den menschlichen Organismus. Vor allem die Frage, in wieweit die Wirkstoffe über die Haut in den Blutkreislauf gelangen, interessiert die Verbraucher. In der Europäischen Union müssen UV-Filter jedoch intensiv untersucht und geprüft werden. Laut Bundesamt für Risikobewertung „sind nach derzeitigem Wissenstand gesundheitliche Beeinträchtigungen bei den auf dem europäischen Markt erhältlichen Sonnenschutzmitteln nicht zu erwarten“.

    Hinweis: Um seine Korallenriffe zu schützen, hat der pazifische Inselstaat Palau seit 1.1.2020 Produkte mit Oxybenzon oder Octinoxat verboten. Weitere Inselstaaten wollen diesem Vorbild folgen, in Hawaii tritt ein entsprechendes Gesetz ab 1. Januar 2021 in Kraft.

    Sonnenschutz zum Schlucken?

    Wie schön wäre es, wenn Verhüllen oder Einschmieren gar nicht nötig wären und man den Sonnenschutz einfach schlucken könnte. Immerhin wurde schon eine ganze Reihe von Substanzen auf einen möglichen Lichtschutzeffekt von innen geprüft. Durchgefallen sind die Kandidaten Selen, Vitamin E und Lykopin. Bei Beta-Carotin ist die Sache nicht so einfach. In einigen Studien konnte ein gewisser Schutzeffekt nachgewiesen werden, allerdings nur bei sehr hohen Dosierungen. Da die normale Versorgung der Bundesbürger mit Beta-Carotin aber ohnehin schon sehr hoch ist, wird eine weitere Einnahme nicht empfohlen.

    Quellen: Renz Mang u.a., hautnah dermatologie,  www.uv-index.de, www.euromelanoma.de


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